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Foto Erich Huber: Graffititänzer Allmend Zürich

Fotoausstellung
Galerie kunstzürichsüd, Zürichstrasse 1, Adliswil

Francis Bissat, Erich Huber & Franz Sommer

Drei Fotografen – drei Ansichten

Ausstellung: 3. – 26. Mai 2018
Öffnungszeiten: Do./Fr. 16 bis 20 Uhr; Sa. 11 – 16 Uhr.
Kunstapéro: Sonntag, 20. Mai, 16 – 18 Uhr (Pfingstsonntag)

Pfingstsonntag: 20. Mai, Kunstapéro 16–18 Uhr offen

Erstmals stellen die drei einheimischen Fotografen Francis Bissat, Erich Huber und Franz Sommer zusammen aus. Sie zeigen in der Galerie «kunstzürichsüd» über hundert Fotos, allesamt auf hohem künstlerischem und technischen Niveau. Alle drei sind schon lange Jahre als leidenschaftliche Fotografen unterwegs und sind stolz, ihre Werke einem grösseren Publikum in Adliswil zeigen zu dürfen.

Francis Bissat
Er übertitelt sein Schaffen mit «Open your eyes». Er betrachtet seine Fotokunst als kreative Spielereien und faszinierende Ausdrucksmöglichkeite mit Farben, Formen, Details, Ausschnitten, Kontrasten und Gegensätzen, Schärfe, Unschärfe, Tiefenschärfe, Strukturen, Materialien sowie Spielereien zwischen Farb- und s/w-Fotografie. Dies prägt sein fotografisches Schaffen seit über 45 Jahren. Bereits mit 20 Jahren gewann er den ersten Preis, ein Kunst-Stipendium in Frankreich, in einem vom Bundesamt für Kultur National ausgeschriebenen Fotowettbewerb. All die Jahre fanden immer wieder erfolgreiche Einzel-Ausstellungen im In- und angrenzenden Ausland statt.

Erich Huber
«Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die grössten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann». (Nadar, 1856).

Erich Hubers Aufnahmen stammen aus den verschiedensten Bereichen, sie bilden kein einheitliches Sujet oder Thema ab. Die Schwarzweissfotos zeigen meist «Banales», «Alltägliches», nichts, dass sich im allgemeinen zum Hinschauen lohnen würde. Sozusagen fotografische Minimal-Art im Stil von Donald Judd oder Sol LeWitt, aber anstatt in Stein oder Stahl, auf Papier.
Der Bildaufbau ist vielfach zentralsymmetrisch, die Töne grafisch reduziert und kontrastreich. Warum zeigt er Fotos in Schwarzweiss? Ist doch von Vorgestern – oder etwa doch nicht! Doch, schauen Sie selbst! Nadar würde sich sicher freuen, dass ein weiterer «Dummkopf» die Fotografie betreibt…

Franz Sommer
Als Franz Sommer 1971 seine erste Kamera kaufte, merkte er bald, dass die Fotografie für ihn mehr ist, als nur eine Freizeitbeschäftigung. Die Möglichkeit, damit nicht wiederkehrende Momente festzuhalten, befriedigt ihn bis heute. Auch die Beschäftigung mit der reinen Technik oder die perfekte Studioaufnahme ist reizvoll. Das einzige aber, dass für ihn zählt, ist das gute Bild nicht die Technik. Daran arbeitet er auch heute noch mit Leidenschaft. In der Ausstellung zeigt Franz Sommer Fotografien von Spitzbergen, Kenia und Farb-Impressionen.